Tropical Island

Bauort:
Briesen / Brand
Auftraggeber: Tropical Island
Dauer:
2003-2004
Planungsleistung:
Heizung, Lüftung, Sanitär, MSR
Baukosten:
10.000.000 €
Leistungsumfang:
Lph 2 bis 8

Projektdaten

Bauort: Briesen / Brand
Auftraggeber: Tropical Island
Dauer: 2003-2004
Planungsleistung: Heizung, Lüftung, Sanitär, MSR
Baukosten: 10.000.000 €
Leistungsumfang: Lph 2 bis 8

Projektziel

Ziel des Projektes war die Umnutzung der ehemaligen CargoLifter-Werfthalle in Briesen/Brand zu einem ganzjährig nutzbaren tropischen Freizeit- und Erlebnisparadies „Tropical Islands“. Dabei sollte innerhalb der bestehenden Großhalle ein dauerhaft stabiles tropisches Klima geschaffen werden, das sowohl den hohen Komfortansprüchen der Besucher als auch den technischen Anforderungen an Temperatur-, Feuchte- und Luftqualitätsregelung gerecht wird. Ein wesentlicher Schwerpunkt lag auf der Entwicklung und Umsetzung einer komplexen technischen Gebäudeausrüstung für die Bereiche Heizung, Lüftung, Sanitär, Elektro sowie Mess-, Steuer- und Regelungstechnik. Aufgrund des außergewöhnlich großen Hallenvolumens von rund 5,2 Mio. m³ mussten innovative Simulations- und Planungskonzepte entwickelt werden, um tropische Temperaturen und kontrollierte Luftfeuchtigkeit sicherzustellen sowie Kondensatbildung zu vermeiden.

Projektbeschreibung

Im Rahmen des Projektes „Tropical Islands“ wurde die ehemalige Luftschiffhalle in Briesen/Brand zu einer tropischen Erlebniswelt mit Lagunen-, Südsee- und Freizeitbereichen umgebaut. Gegenstand des Auftrages waren sämtliche Planungsleistungen der technischen Ausrüstung sowie die Objektüberwachung nach HOAI Leistungsphasen 2–8. Die Leistungen umfassten die Gewerke Heizung, Lüftung, Sanitär, Elektro, Stark- und Schwachstromtechnik sowie Mess-, Steuer- und Regelungstechnik. Die besondere Herausforderung bestand in der technischen Beherrschung des außergewöhnlich großen Hallenvolumens und der Herstellung eines konstanten tropischen Innenraumklimas mit Temperaturen zwischen 28 °C und 31 °C sowie einer relativen Luftfeuchtigkeit von 40–60 %. Zusätzlich mussten unterschiedliche Wasserbereiche mit konstanten Wassertemperaturen betrieben werden. Hierfür wurden umfangreiche Simulationen durchgeführt, um Temperaturverläufe, Feuchteentwicklung und mögliche Kondensatbildung innerhalb der Halle zu analysieren und geeignete technische Lösungen zu entwickeln.